Montecerboli- das Schloss

Montecerboli liegt auf dem alten Gebiet von Etruskia zwischen der Hügellandschaft Pisa und dem Fluss Cecina. Die erste Erwähnung erhielt man über das Dörfchen schon im Jahre 1003, wann die Grundlage der alten Burg geweiht wurde. Aus der ursprünglichen Burg steht heute noch ein Stück Mauer und ein Tor. Heutzutage beherbergt das Gebäude des Schlosses mehrere Familien und ist auf der Straße Via Castello 10 zu finden. Die Burg als Ganzes steht nun unter dem Denkmalsschutz. Im Zuge der Renovierung des Gebäudes wurden sowohl die Vorschriften der Denkmalschutzforderung als auch die Architekturanforderungen der 21. Jahrhundert berücksichtigt, so die Außen- und Innenseite der Burg bewahrte ihr ursprüngliches Bild. Dementsprechend dominieren in der Wohnung Stein und Ziegel, das Dach ist mit Holz beschlagen. Die Wohnung besteht aus 2 Zimmern, die im ersten Stock zu finden und zu vermieten sind.

 

Montecerboli selbst war nicht Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse, aber die unterirdischen vulkanischen Aktivitäten von hier begründeten die wirtschaftliche Berühmtheit des Ortes. Die Besonderheit der Landschaft ist also die vulkanische Borgaseruption, die man natürlich heutzutage schon erfolgreich unter Kontrolle hält. Nach den alten Beschreibungen, die noch vorhanden sind, dämpfte diese Gegend ständig, deswegen trägt das Tal zwischen Larderello und Montecerboli bis heute den Namen“ Teufel-Tal“. Dante schilderte die Hölle in seinem berühmten Werk“ Göttliche Komödie“ durch das Bild der Dampferuption, was deutliche Verweisung auf die Besonderheit dieser Gegend war. In den 1800 en Jahren wurden die ersten Fabriken zur Borsäureförderung von den Franzosen Francois Jaques de Larderell begründet, sichernd damit einen erheblichen Aufschwung dieser Landschaft . Für seine Dienste und Bemühungen, was er für diese Landschaft tat, wurde er später von dem toskanischen Großherzog Lipot des II. für Grafen von Montecerboli genannt. Als Erinnerung an den französischen Unternehmer trägt ein Dorf (1,5 km entfernt von Montecerboli) auch heute dessen Name.